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Loveletter an meine beste Freundin

Hallo Lieblingsmensch,

Heute ist dein Tag, aber auch ich habe einen Grund zum Feiern.

Heute ist der Tag, an dem meine Seelenschwester, meine größte Stütze, meine Schulter zum Ausweinen und mein fehlendes Puzzlestück in diese Welt gebracht wurde.  Heute ist dein Geburtstag.

Obwohl ich keinen besonderen Anlass wie diesen brauche, um zu begreifen, dass ich mir mein Leben ohne dich nicht vorstellen könnte, ist heute der Tag, an dem ich dir einfach sagen muss, wie viel du mir bedeutest.

Und genau aus diesem Grund schreibe ich diesen Geburtstagsbrief an dich, um dir alles Gute zu wünschen und dich daran zu erinnern, dass ich dich liebe, obwohl ich es nicht so oft sage, wie ich sollte.

Heute ist der Tag, an dem ich an all unsere Erinnerungen denke, an all die Zwischenfälle und Hindernisse, die wir gemeinsam überwunden haben, und an all die glücklichen und traurigen Momente, die wir Seite an Seite erlebt haben.

Ich erinnere mich an unsere späten Telefongespräche, all unsere betrunkenen Partys, all unsere ernsthaften Gespräche und all den Spaß, den wir über die Jahre hatten.

In einer Gesellschaft, die von Ihrem Selbstzweifel profitiert, ist es eine rebellische Handlung, sich selbst zu mögen.

Wir alleine bestimmen was mit unseren Körpern passieren soll und was nicht, auch wenn viele uns von was anderem überzeugen wollen.

Und doch ist es immer so ein Ding mit der Selbstliebe. Man kann es noch so nach außen propagieren und doch innerlich mit sich kämpfen. Auch ich bin seit mittlerweile vielen, vielen Jahren getrieben von Unsicherheiten.

Bevor ich überhaupt die innerliche Stärke aufbringen konnte meine Zweifel zu hinterfragen, war ich bereits getrieben von den Gedanken noch weniger liebenswert zu sein als vorher eh schon.

Und diese Art der Abwertung, der wir uns selbst stetig aussetzen, passiert natürlich nicht nur auf den Körper bezogen. Oft können wir uns selbst nichts recht machen und denken dabei noch, wir machen es für die Akzeptanz und Liebe anderer.

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Das Leben ist mehr als nur Oberfläche.

Ich sitze im Auto, auf dem Weg zur Arbeit. Es ist Morgen, während die Stadt erwacht und die Sonne durch die schmutzigen Fenster dringt. Ich habe Musik im Ohr und sehe die Menschen, mit den Blicken auf ihre Smartphones gerichtet. Jeder in seiner Welt und isoliert von dem, was vor seiner Nase liegt. All wirken in ihrer digitalen Welt verloren.

Anderes Szenario: Ich bin mit einer Freundin essen und sehe ihren Blick auf das Display ihres Handys, nachdem ich von der Toilette zurückkehre. „Normaler Anblick“, denke ich mir: DIGITAL LOVE. Das Smartphone ist den Meisten näher als ihr Partner. Es ist ein nützliches Werkzeug, aber es zieht uns weiter von uns selbst weg, als wir denken.

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Wie kann ich Hemmungen und Blockaden überwinden?

Sei es der attraktive Mann neulich in der Bäckerei, oder die gut aussehende Frau aus dem Büro gegenüber: Es gibt immer wieder Situationen, in denen man gern jemanden ansprechen würde, sich aber nicht traut. Aus Angst, zurückgewiesen zu werden. Oder die Sportart, die einen schon lange reizt, für die sich aber irgendwie nie die Gelegenheit findet, sie auszuprobieren. Weil es auch hier immer wieder einen vermeintlich guten Grund gibt, der dagegen spricht: zu teuer, zu riskant, zu zeitaufwendig.

Solche und ähnliche Hemmungen haben wir alle. Dadurch blockieren wir uns immer wieder in mehr oder weniger entscheidenden Momenten des Lebens und trauern dann vertanen Chancen und verpassten Gelegenheiten nach. Wer das überwinden will, sollte seinen Hemmungen und Blockaden auf den Grund gehen – und sein Denken und Handeln verändern. Nur so kann es gelingen, auf Dauer zufriedener zu sein.

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Vom Selbsthass zur Selbstliebe

Liebe ist etwas Wunderbares. Als Kind lernen wir aber, dass es falsch ist, in uns selbst verliebt zu sein. Man lernt stattdessen, sich selbst ständig zu kritisieren. Julia hat das falsch gemacht. Lisa war nicht brav. Tobias ist zu laut!Kein Wunder, dass Persönlichkeitsentwicklung so beliebt ist. Wir behandeln uns selbst, als wären wir kaputte Maschinen. Ich habe das viele Jahre lang so gemacht. Ich könnte weinen, wenn ich mich daran erinnere, wie viel Hass unter meinen heiligen Bemühungen steckte, endlich ein besserer Mensch zu werden. Die größten Fallen der Persönlichkeitsentwicklung und wie du dich daraus befreist.

Ich war manchmal frei von Angst. Aber auch frei von Leben. Und fast tot vor Meditation.

Hass ist etwas Schreckliches. Weniger für den, der gehasst wird, als für den, der hasst. Das Gefühl vergiftet Körper und Gedanken.

Unzufriedenheit mit sich selbst ist ein Nein zu sich selbst. Wo ist der Unterschied zum Hass? Ich sehe keinen. Ich habe mich gehasst für meine ständige Angst. Also habe ich versucht, besser zu werden, meine Angst zu besiegen. Sie platt zu machen.

Aber es war mein Gefühl, ein Teil von mir, gegen das ich mich da gestellt habe. Ich habe also samt der Angst noch jede Menge anderer Aspekte von mir versucht, über Bord zu werfen.

Echte Persönlichkeitsentwicklung ist, sich selbst lieben zu lernen. Mit allem, was dazu gehört.

Denn darum ging es uns ja ursprünglich: Zufrieden sein können mit uns selbst.

Was liebe ich an mir? Kann ich den ersten Schritt machen, und den Hass und die Abneigung in mir anerkennen? Kann ich akzeptieren, dass ich mich (noch) nicht akzeptiere? Das sind die ersten Schritte.

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