Autor: juliakampl

Wie kann ich Hemmungen und Blockaden überwinden?

Sei es der attraktive Mann neulich in der Bäckerei, oder die gut aussehende Frau aus dem Büro gegenüber: Es gibt immer wieder Situationen, in denen man gern jemanden ansprechen würde, sich aber nicht traut. Aus Angst, zurückgewiesen zu werden. Oder die Sportart, die einen schon lange reizt, für die sich aber irgendwie nie die Gelegenheit findet, sie auszuprobieren. Weil es auch hier immer wieder einen vermeintlich guten Grund gibt, der dagegen spricht: zu teuer, zu riskant, zu zeitaufwendig.

Solche und ähnliche Hemmungen haben wir alle. Dadurch blockieren wir uns immer wieder in mehr oder weniger entscheidenden Momenten des Lebens und trauern dann vertanen Chancen und verpassten Gelegenheiten nach. Wer das überwinden will, sollte seinen Hemmungen und Blockaden auf den Grund gehen – und sein Denken und Handeln verändern. Nur so kann es gelingen, auf Dauer zufriedener zu sein.

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Vom Selbsthass zur Selbstliebe

Liebe ist etwas Wunderbares. Als Kind lernen wir aber, dass es falsch ist, in uns selbst verliebt zu sein. Man lernt stattdessen, sich selbst ständig zu kritisieren. Julia hat das falsch gemacht. Lisa war nicht brav. Tobias ist zu laut!Kein Wunder, dass Persönlichkeitsentwicklung so beliebt ist. Wir behandeln uns selbst, als wären wir kaputte Maschinen. Ich habe das viele Jahre lang so gemacht. Ich könnte weinen, wenn ich mich daran erinnere, wie viel Hass unter meinen heiligen Bemühungen steckte, endlich ein besserer Mensch zu werden. Die größten Fallen der Persönlichkeitsentwicklung und wie du dich daraus befreist.

Ich war manchmal frei von Angst. Aber auch frei von Leben. Und fast tot vor Meditation.

Hass ist etwas Schreckliches. Weniger für den, der gehasst wird, als für den, der hasst. Das Gefühl vergiftet Körper und Gedanken.

Unzufriedenheit mit sich selbst ist ein Nein zu sich selbst. Wo ist der Unterschied zum Hass? Ich sehe keinen. Ich habe mich gehasst für meine ständige Angst. Also habe ich versucht, besser zu werden, meine Angst zu besiegen. Sie platt zu machen.

Aber es war mein Gefühl, ein Teil von mir, gegen das ich mich da gestellt habe. Ich habe also samt der Angst noch jede Menge anderer Aspekte von mir versucht, über Bord zu werfen.

Echte Persönlichkeitsentwicklung ist, sich selbst lieben zu lernen. Mit allem, was dazu gehört.

Denn darum ging es uns ja ursprünglich: Zufrieden sein können mit uns selbst.

Was liebe ich an mir? Kann ich den ersten Schritt machen, und den Hass und die Abneigung in mir anerkennen? Kann ich akzeptieren, dass ich mich (noch) nicht akzeptiere? Das sind die ersten Schritte.

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DUBAI. ALLES VOLL VON SUPERLATIVEN.

Muhammad bin Raschid Al Maktum ist Herrscher des Emirats Dubai und Premierminister, Verteidigungsminister sowie Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate. Er besitzt die Dubai, eine der längsten Motoryachten der Welt.

Die Dubai Mall in Downtown Dubai ist eines der größten Einkaufszentren der Welt und es beherbergt eines der größten Aquarien der Welt mit 33.000 Seetieren. Darunter verschiedene Haiarten, Rochen, Krokodile und so einiges mehr.

Der höchste Turm der Welt steht natürlich auch in Dubai: der Burj Khalifa.
Und der Burj Khalifa sprengt gleich mehrere Rekorde auf einmal. Mit 829,8 Meter ist er sowohl das höchste bis heute errichtete Gebäude als auch das höchste Bauwerk der Welt. Er ist das Gebäude mit der höchsten genutzten Etage, hat das höchste Dach und die dritthöchste Aussichtsplattform.
Zu seinen Füßen liegt die Dubai Fountain, und jetzt alle im Chor: Es ist das größte Wasserspiel der Welt.

Ich liege dem Burj Khalifa zu Füßen, starre in die erleuchtete Nacht und frag mich, wie lang man wohl bräuchte, wenn man die 800 irgendwas Meter zu Fuß rauf gehen müsste, 2.909 Stufen führen vom Erdgeschoss durchgehend bis in die 160. Etage. Wie zum Geier baut man überhaupt so ein hohes Gebäude und werden die Fenster der obersten Stockwerke überhaupt geputzt? Werden die Fensterputzer aufgrund des starken Windes dort oben nicht weggeweht?

Ich bin vom Süden mit dem Taxi in die Stadt reingefahren und hab dabei erst die Absurdität dieses Ortes begriffen. Während in den Outskirts alles staubig und karg ist, nähert man sich oberirdisch der Skyline der Stadt bis man plötzlich mitten drin ist. Wie aus der Vogelperspektive braust man zwischen den glänzenden Hochhäusern hindurch.

Dazwischen thront der Burj Khalifa. 
Schnurgerade und elegant sticht er wie eine Nadel in den Himmel, winzig und behäbig wirken die anderen Hochhäuser dagegen.

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Der wahre Grund, warum manche Beziehungen funktionieren und andere nicht.

Die typische Situation: Ihr trefft jemanden, es macht klick, und dann ist es um euch geschehen.

Nach dieser Begegnung bekommst Du den Typen nicht mehr aus dem Kopf. Du versuchst, an etwas Anderes zu denken, aber nichts funktioniert. Jedes Detail des Treffens gehst Du im Kopf noch einmal durch. Was hat er gesagt, was hast Du gesagt, wie war seine Körpersprache? Du denkst an all das, was Du gerne gesagt hättest.

Ständig schaust Du auf dein Telefon. Hat er geschrieben, war er online? Ist das der Fall, macht dein Magen einen Salto, dein Herz rast, du möchtest vor Freude schreien.

Der Höhenflug geht weiter, ihr geht eine Beziehung ein, alles wird intensiver. Du weißt nie genau, wo Du dich mit ihm befindest. Durch diese Unsicherheit bist Du ständig wachsam und angespannt, immer in Alarmbereitschaft, ob sich vielleicht irgendwo dunkle Wolken anbahnen.

Diese emotionale Achterbahn ist genauso anstrengend wie auch aufregend. Es hat dich gepackt. Das Schlimmste, das passieren könnte, wäre, dass er dich verlässt. Das ist eine Angst, die Du nicht vollkommen abschütteln kannst, ganz egal, wie vielversprechend alles scheint. Eine Angst, die dich und alles, was Du sagst und tust, steuert.

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3 Tage in Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Berlin hat sich in den letzten Jahrzehnten zum absoluten Magneten für Künstler aus der ganzen Welt entwickelt und zieht die Menschen magisch an. Als ich dort war, ist mir aufgefallen wie international es dort ist – Berlin kann auf jeden Fall mit den großen Metropolen mithalten. Das zeigt auch die Promidichte: Hollywoodgrößen wie George Clooney, Brad Pitt oder auch Til Schweiger steigen meistens im Soho House ab und auch beim Bummel durch die Stadt kannst du zufällig in die Arme von bekannten Schauspielern und Musikern laufen – also unbedingt die Augen offen halten, denn in Berlin tummeln sie sich alle!

Für ein Wochenende ist die Stadt eigentlich zu groß um die unterschiedlichen Stadtteile – von Mitte, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Charlottenburg oder Neuköln – zu besuchen.

Berlin hat mich aber begeistert. War ich doch die ganze Zeit gar kein großer Fan der Stadt, so hat sich das an diesem Wochenende gewandelt.

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Die Meinung anderer – Was andere über dich denken

Als ich sechszehn Jahre alt war hörte ich Musik, die ich nicht leiden konnte. Hing mit Menschen ab, bei denen ich mich nicht wohl fühlte. Ging auf Partys auf die ich keine Lust hatte. Sagte „ja“, obwohl ich nein meinte. Zog Sachen durch die mich fertig machten. Gab Dinge auf, an denen mein Herz hing. Gab Dinge nicht auf, an denen mein Herz kaputt ging.

Und all das habe ich meistens aus dem ein und den selben Grund getan: Ich wollte DAZU GEHÖREN: Zu irgendwem oder irgendetwas. Wollte jemand sein, der gemocht, geliebt und beachtet wird. Fügte mich also lieber der Mehrheit, der Norm, den Vorstellungen oder der Meinung anderer, anstatt einfach mal zu hören. Und zwar auf mich zu hören. Riss mir mal ein Bein und manchmal auch mein Herz raus.

Dazuzugehören ist irgendwie und irgendwo ein menschliches Grundbedürfnis. Etwas, das uns in den Genen liegt, uns überleben lässt. Keiner ist der geborene Einzelgänger. Am besten überleben wir in der Gruppe. Ich glaube, das ist der Grund, warum wir auf Anpassung trainiert werden. An dieses gesellschaftliche „so solltest du sein“ und „das solltest du tun“.

Aber Ja! Irgendwie sind wir damit groß geworden. Wir alle. Die einen von uns erlebten das vielleicht bei ihren Eltern intensiver, die anderen vielleicht etwas entspannter. Aber im Endeffekt haben wir das alle erlebt – nur in unterschiedlichem Ausmaße. Haben angefangen zu denken, nur von ihnen geliebt zu werden, wenn wir bestimmte Anforderungen oder Bedingungen erfüllen. Oder eben ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen.

Naja und später,… später sind es nicht mehr die Eltern, von denen wir gemocht und akzeptiert werden wollen, sondern die Freunde, der Partner, Kollegen und unwichtige Bekannte.

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